Die Entstehung des Portals

Das Petriportal wurde 1604/1605 von dem Bildhauer Georg Baumann errichtet. Es war für das neue Leichhaus gedacht, den Hallengang, durch den die Toten hinausgeführt wurden.
Die St. Petri-Kirche ist am 7. Mai 1842 dem Großen Brand zum Opfer gefallen.
Der Turmhelm und das Dach brannten ab, verwüstet wurde das Innere, Mauerwerk und Gewölbe wurden beschädigt, aber standen nach dem Brand noch.
Direkt nach dem Brand wurde mit den Sicherheitsarbeiten und dem Aufräumen begonnen.
Am 7. Juli 1842 beschloss das Kirchenkollegium, die Kirche wieder aufzubauen. Diese Aufgabe bekamen die Architekten Prof. Hermann Fersenfeldt und Alexis de Châteauneuf. Gemeinsam mit den Architekten hat die Gemeinde beschlossen, das Leichhaus mit dem Petriportal nicht wieder aufzubauen, das Portal wurde eingelagert und beim Bau des Museums 1914-1922 in das Museum für hamburgische Geschichte eingebaut.

Ort heute

Wo einst das Portal prangte, sind heute noch nach dem Brand von 1842 rekonstruierte gotische Seitenschiffe zu sehen.